Aktuelle Artikel zum Thema Gesundheitsmanagement

Chat zu Diabetes Typ 2, Muskelabbau und Kopfschmerzen

Bewegung als Medizin: Wie kann ich selbst vorbeugen oder meine Erkrankung lindern? Was kann ich etwa bei Kopfschmerzen tun? Welche Möglichkeiten gibt es bei Muskelabbau und Muskelmangel? Und inwieweit hilft Bewegung bei einer Stoffwechselstörung wie Diabetes Typ 2?

Um diese Themen ging es am Montag, den 19. Februar um 21 Uhr in dem neuen Fernsehformat Die Bewegungs-Docs. Nach der Sendung hat Sportmediziner Prof. Klaus-Michael Braumann live im Chat Ihre Fragen beantwortet.

Das Protokoll zum Nachlesen

Sportmedizin: Bewegung muss Spaß machen

Die Anzahl der Menschen, die sich nicht bewegen, ist viel zu hoch. Dennoch wird noch zu wenig nach den Gründen der Inaktivität geforscht. Ein Plädoyer dafür, den Spaß an der gesundheitsförderlichen Bewegung zu finden.

Die drastischen Folgen körperlicher Inaktivität für die Gesundheit der Bevölkerung haben das renommierte Fachjournal The Lancet jüngst dazu bewogen, sich dem Thema Bewegung zu widmen. Die Editoren Pamela Das und Richard Horton fordern dabei von Politik und Wissenschaft klar und deutlich: Es ist an der Zeit, die gesundheitsbezogenen Konsequenzen körperlicher (In-)Aktivität ernster zu nehmen. Fakt ist: Die Anzahl der Menschen, die es nicht schaffen, sich regelmäßig und dauerhaft zu bewegen, ist noch immer desillusionierend hoch. Deshalb wurde hierzulande vermehrt in die sogenannte Sedentariness-Forschung investiert. Doch die Frage, was genau inaktive Menschen an der Bewegung hindert, scheint die Wissenschaftler im Moment gar nicht so sehr zu interessieren. „In“ sind vielmehr Fragen wie: Wie viel Zeit können Menschen maximal sitzend verbringen, ohne ihre Gesundheit zu gefährden?

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Prof. Halle im Bayerischen Fernsehen zu Sporttherapie bei Krebs

Dass Bewegung für Herz und Kreislauf positive Effekte hat, ist weithin bekannt. Weniger verbreitet ist, dass Sport auch als Vorbeugung und in der Therapie von Krebs eingesetzt werden kann. Prof. Dr. Martin Halle, Ärztlicher Direktor des Zentrums für Prävention und Sportmedizin erläuterte die Vorteile in einem TV-Beitrag für die Abendschau des Bayerischen Rundfunks. Die Magazinsendung wird von Montag bis Freitag jeweils um 18 Uhr ausgestrahlt.

Krebs zählt zu den großen medizinischen Herausforderungen. 2014 starben in Deutschland nach Angaben des Robert Koch Instituts 222.972 Menschen an einer Krebsform, 707.685 Neuerkrankungen wurden diagnostiziert. „Normalerweise denkt der Laie: ,Sport und Krebs das passt nicht zusammen. Ich muss mich doch ausruhen, weil ich eine schwere Krankheit habe.'“ Aber das Gegenteil ist der Fall. „Wir verstehen immer mehr, dass es wichtig ist, überhaupt seine körperliche Leistungsfähigkeit zu steigern und auf ein Niveau zu bringen, um eine Krebstherapie optimal tolerieren zu können“, sagt Prof. Halle.

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Wir bringen Ihr Unternehmen in Bewegung

Wer mehrmals die Woche Kalorien bei Bewegung und Sport verbrennt läuft deutlich seltener Gefahr, eine Depression oder einen Burn-Out zu entwickeln (Ärzte Zeitung).

Das konnten Wissenschaftler der Universität Tel Aviv in einer Studie mit über 1600 Teilnehmern nachweisen (Journal of Applied Psychology, 2012). Im Vergleich zu Bewegungsmuffeln wurden bei den Aktiven, die mindestens 240 Minuten pro Woche trainierten, nahezu keine Anzeichen einer psychischen Erkrankung gefunden.

Die Angebote von CorporateHealth zum Erkennen, Gegensteuern und Vermeiden von Burn-Out Erkrankungen finden Sie unterGesundheitsprogramme.

Nobelpreisträgerin Prof. Elizabeth Blackburn

Bewegung ist die einzige Wunderwaffe gegen den körperlichen Verfall, die ich akzeptiere.  Die Datenlage dafür ist überwältigend.

Elizabeth Blackburn, Prof. f. Molekularbiologie der University of California, Nobelpreistrãgerin 2009 für die Erforschung des menschlichen Alterns.

Hohe Akzeptanz von Gesundheitsprogrammen

Eine aktuelle Studie von Roland Berger zeigt, dass ein großer Teil der Bevölkerung zwar ungesund lebt, sich aber nicht krank fühlt und daher selten beim Arzt anzutreffen ist. 78% dieser Gruppe sind berufstätig und daher über das Gesundheitsmanagement am Arbeitsplatz besonders gut zu erreichen.

Die Mitglieder dieser Gruppe sind meist Männer (72%) und relativ jung – vorwiegend zwischen 35 und 49 Jahren. Sie interessieren sich kaum für ihre Gesundheit, treiben selten oder nie Sport und sind häufiger Raucher und zeigen ein geringes Interesse an Vorsorgeuntersuchungen. Jedoch finden über 90% gesundheitsfördernde Programme des Arbeitgebers oder der Krankenkasse grundsätzlich gut, und über zwei Drittel würden an einem Gesundheitscheck teilnehmen, wenn dieser vom Arbeitgeber oder dem Betriebsarzt empfohlen würde. Die Ansprache am Arbeitsplatz ist also in mehrfacher Hinsicht höchst sinnvoll (Think:act, ‚Betriebliches Gesundheitsmanagement‘, Roland Berger Strategy Consultants, Dezember 2011).

Die Angebote von CorporateHealth zum betrieblichen Gesundheitsmanagement finden Sie unter medizinischer Check-Up und Gesundheitsprogramme.

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